DIY Memoboard: Ein Platz für schöne Erinnerungen

Ich liebe Fotos. Egal ob analog oder digital. Mit oder ohne Filter. Um den schönen Momentaufnahmen einen ehrenvollen Platz zu bieten, habe ich mich vor knapp einem Jahr an ein Memoboard herangetraut. Und ich kann sagen: Dieses DIY sieht viel komplizierter aus, als es in Wirklichkeit ist! Seitdem schmückt ein XXL Memoboard unser Arbeitszimmer und bietet Polaroid-Schnappschüssen, Postkarten und anderen Erinnerungsstücken einen Ehrenplatz.

Memoboard schwarz weiß

Das DIY Memoboard ist auch eine tolle Geschenkidee. Da ich gerade für zwei bezaubernde kleine Knirpse in meinem Freundes- und Familienkreis ein persönliches Geschenk suche, nutze ich gleich mal die Gelegenheit, euch dieses DIY in der kleineren Blümchen-Version Schritt für Schritt zu zeigen.

Was ihr für dieses Memoboard braucht:

Spanplatte mit 1 cm Stärke (diese habe ich mir im Baumarkt auf die Größe 30×50 cm zuschneiden lassen)

Dekostoff zum Bespannen des Memoboards

Polsternägel

Farbig passende Ripsbänder (15mm Breite reichen hier vollkommen aus)

Polsterwatte bzw. Vlieswatte (damit bekommt das Memoboard seine schönen, polsterartigen Wölbungen)

Was man zu Hause haben sollte: Schere, Hammer und Handtacker

Kleine Ergänzung von mir: Kleine Knöpfe mit dem Aufdruck „Made With Love“

Memoboard_Utensilien

Und so einfach geht es:

Als Erstes werden die Polsterwatte und der Stoff zugeschnitten. Während die Watte auf die exakte Größe der Spanplatte zugeschnitten wird, müssen beim Dekostoff ca. 15 cm zu allen Seiten zusätzlich abgemessen werden.

Anschließend werden Watte und Stoff mittig auf die Spanplatte gelegt, die überstehenden Stoffenden werden umgeschlagen und mit dem Tacker auf der Rückseite fixiert. Damit der Stoff auf der Vorderseite keine hässlichen Falten wirft, schlage ich ihn auf der Rückseite fein säuberlich zusammen (so in etwa wie man in der Schulzeit Bücher mit Folie eingeschlagen hat) und halte den Stoff vor dem Tackern auf Spannung.

Danach sind die Ripsbänder an der Reihe, die später unsere Erinnerungsstücke auf dem Memoboard halten werden. Hier empfehle ich ein kleines „Probelegen“: Die Bänder werden zuerst so zurechtgeschnitten, dass diese mind. 10-15 cm über das Brett hinausragen. Die Zuschnitte legt man dann fein säuberlich auf dem Memoboard aus, so dass man ein gleichmäßiges Rauten-Muster erhält. Erst wenn die Bänder die gewünschte Anordnung haben, werden die Polsternägel an den Punkten, an denen sich die Bänder kreuzen, auf das Memoboard gehämmert. Zuletzt werden die an den Seiten überstehenden Ripsbänder nur noch auf der Rückseite mit dem Handtacker fixiert.

Memoboard_Anleitung

Voilà… fertig ist das Memoboard! Ich mag dieses DIY, da es so einfach nachzumachen ist und sich ideal als persönliches Geschenk eignet. Dabei muss es natürlich nicht die pinke Blümchen-Variante sein. Ob mit Streifen, anderen Mustern oder dezent einfarbig. Die Bänder im Rauten-Muster angeordnet oder in der wilden Variante kreuz und quer. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Jetzt fehlen nur noch ganz, ganz viele Fotos und andere Erinnerungsstücke, um das Memoboard komplett zu machen!

Memoboards Rosa