Gutes Design kann helfen
In irgendeiner Zeitschrift hatte ich vor ungefähr einem Jahr schon von dieser Initiative gelesen, die mit gutem Design die Welt ein Stück besser machen will. Aber ich hatte vergessen mir zu merken wie und wo man Infos darüber findet. Und meine anschliessenden Recherchen haben nichts ergeben.
via 2modern
Gestern ist mir dann ein Bild über den Weg gelaufen, dass mein Gehirn unter der Aktion abgespeichert hatte. Also hab ich mich erneut auf die Suche nach den Hintergründen begeben.
Gefunden habe ich: das Project H. Es bemüht sich darum, mit hilfreich designten Produkten Menschen rund um den Planeten zu helfen.
Wie oben, bei den Wasserkanistern, reicht da meist eine simple Idee um echt was zu bewegen.

Etwas weniger fundamental als die Lösung für den Wassertransport sind z.B. der gutaussehende Feuerlöscher und die schönen Messbecher. Beide sind aber dennoch sinnvoll. Der Feuerlöscher macht sich auch in Designerküchen gut und kann Leben retten und die Messbecher helfen den verwöhnten Bewohnern der Industrienationen bei der richtigen Ernährung.
Design in höherem Auftrag also. Damit sei auch auf die zugehörige Roadshow verwiesen. Leider ist diese (noch) nicht in Europa zu sehen. Wir müssen uns also solange mit dem
Buch zufrieden geben.
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Danke für den Beitrag! Das ist ein sehr interessantes Projekt…
Allerdings wirft es bei mir die Frage auf wo die Grenze zwischen Design und Ingenieursleistung liegt – und ob es eine gibt.
Die Lösung der Wasserkanister ist in meinen Augen eine tolle Ingenieursleistung, da ein Problem (Wasser mit Muskelkraft von A nach B bekommen) auf eine technische Art (runder Kanister, Stange zum schieben) gelöst wurde.
Design hat für mich immer den Ansatz dass die Lösungen auch ästhetisch befriedigend sind. Vielleicht liegt es an mir, aber bei den Wasserkanistern kann ich keine Ästhetik entdecken.
Die Messbecher dagegen sind technisch trivial aber ästhetisch wunderbar, also der Kategorie “Design” zuzuordnen.
Bin ich der einzige dem es so geht?