Bilder richtig Aufhängen
Bilder aufhängen?! Klingt einfach, ist es aber nur, wenn man ein paar Regeln beachtet. Einige Tipps habe ich euch hier zusammengestellt.

via emmas designblog Photo by Warren Heath
Bilder auf Augenhöhe
Das Wichtigste zu erst: Bilder werden NICHT auf halbem Weg zwischen Decke und Fußboden aufgehängt! Das ist in den meisten Fällen nämlich viel zu hoch.
Viel besser kommen Bilder auf Augenhöhe zur Geltung. Das heisst in Mitteleuropa: die Bildmitte wird auf etwas um die 1,60 m ausgerichtet. Im Wohnzimmer kann auch etwas tiefer gehängt werden, wenn Ihr da Lounge-Möbel stehen habt und man eher sitzt als steht.
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via Schöner Wohnen, Rahmen bei Habitat
Ganz Ausgefuchste können sich auch des Goldenen Schnitts bedienen: In fünf Achtel der Wandhöhe wird mit dem Bleistift eine dünne Linie gezogen. Die Bilder werden dann so aufgehängt, dass ca. drei Achtel des jeweiligen Rahmens über dieser Linie liegt. (Wer das im Kopf nicht Rechnen kann, der klicke hier)
Bilder in Gruppen
Bilder gleichmässig über die Wand zu verteilen ist nur dann eine gute Idee, wenn Ihr 1. genug Bilder habt und 2. auf den Gallerie-Style steht.
Viel schöner sind Bilder in Gruppen. Und dabei gibt es einige verschiedene Möglichkeiten, wie Ihr die Bilder hängen könnt. Anfänger entscheiden sich am Besten für mindestens eine Kante entscheiden zum Ausrichten der Bilder.
Generalprobe
Eine interessante Anregung habe ich ausserdem auf labnol gefunden. Und zwar werden hier die Bilder erst mal zur Generalprobe gebeten.
Bei einer großen Menge von Bildern ist das sicher durchaus sinnvoll.
der Untergrund
Solltet Ihr euer Bild auf Erfurter Raufaser/Weiss hängen wollen kann nicht so viel schief gehen. Wenn der Untergrund allerdings eine Motivtapete oder eine Backsteinwand sind, dann macht es sinn, dem Kunstwerk, wenn möglich, ein Passpartout zu gönnen.
Regeln für Studenten-WGs
Hier dürfen auch Poster ohne Rahmen an die Wand und man darf ein Bild auch mal schräg aufhängen.
Wenn es aber auch hier nett aussehen soll dann klebt man z.B. die gesammelten Eintrittskarten auf eine lackierte Spanplatte oder mal dem Poster einen Rahmen.
Ohne Hammer
Wer keinen Bock auf Hammer hat, dem bleibt die sog. Skyline. Dabei werden die Kunstwerke einfach direkt auf den Fußbode oder auf ein Regal gestellt. Wer mag kann auch eine schmale Bilderleiste an die Wand dübeln und seine Bilder darauf arrangieren. (bitte auch dann in Augenhöhe)
Der eindeutige Vorteil hier: man kann schnell man Umstellen oder Bilder ganz austauschen.
So, das war´s auch schon mit dem ersten Tipp aus der Reihe kleine & feine Einrichtungsregeln. Bis zum nächsten Mal.

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Hallo!
Erstmal: Schön und Clean hier! :)
Und jetzt:
Die Wandfarbe bei “Habitat” ist wunderschön, ich würde super gerne auch eine Ecke in meiner Wohnung so gestalten, aber da die “Regeln für Studenten-WGs” sich besser auf meinen Fall anwenden lässt, hätte ich nur mein Schlafzimmer zur Verfügung. Das wäre mir dann doch zu dunkel, glaube ich…
Die Skyline-Idee mit einer Wandleiste finde ich auch Super!
Danke für den Post, ich werde hier bestimmt sehr schöne Ideen bekommen! :)